Schulsozialarbeit

melanie uttner portraitfotoSchulsozialarbeit ist eine präventive Form der Jugendhilfe zur Förderung von Kindern im schulpflichtigem Alter. Sie begibt sich in das Lebensfeld der jungen Menschen, hier an einem speziellen, für Kinder und Jugendliche besonders wichtigen Ort, die Schule.

 Seit dem 1. Januar 2010 ist die Sozialpädagogin Melanie Uttner mit einer 50%-Stelle die zuständige Schulsozialarbeiterin an der Kraichgauschule (Träger: Diakonische Jugendhilfe Region Heilbronn  e.V.). Ihre Aufgabengebiete sind sehr vielseitig:

offene Angebote

Beteiligung an der Alltagsgestaltung an der Schule, z.B.

  • Organisation und Durchführung der Ausgabe von Pausenspielen
  • Durchführung von Veranstaltungen (z.B. "Only4Girls"-AG)
  • Freizeitpädagogische Angebote

Sozialpädagogische Leistungen in Klassen und Gruppen

Erzieherische Unterstützung durch:

  • Sozialtraining
  • Unterrichtsgestaltung (z.B. Umgang mit modernen Medien, Sexualität, Lebenslagen von Jugendlichen)
  • Unterstützung der Lehrer bei schwierigen Klassensituationen und Klassenkonstellationen

Angebote im Rahmen der Ganztagsbetreuung

  • Freizeitangebote, um die Kreativität anzuregen
  • Rahmenbedingungen schaffen, damit die Jugendlichen Eigenverantwortung übernehmen lernen
  • Motivation und Gemeinschaftsgefühl fördern

 
Sozialpädagogische Einzelfallhilfen

Beratung und Begleitung u. a. von Schülern mit Schwierigkeiten in der Schule, im Elternhaus, mit geringem Selbstwertgefühl, Schüler, die Konflikte mit anderen Schülern haben mit dem Ziel der sozialen Eingliederung in die Schule und der Perspektivenentwicklung.

Dazu gehört Elternkontakt und Elternberatung, enge Kooperation mit dem Jugendamt und der Jugendhilfe.

Methodisch wird der Beitrag zur Lösung von Konfliktsituationen umgesetzt z.B. durch Einführung des Arizona-Modells an der Förderschule. Ein flexibler Trainingsraum soll dabei Zeit und Raum zu individuellen Gesprächen geben.

Kooperation mit Eltern

Neben den Einzelfallhilfen beteiligt sich die Schulsozialarbeit an Elternabenden sowie Elterngesprächen und organisiert Informationsveranstaltungen zu verschiedenen Themen.

Kooperation mit den Lehrerkräften

z.B. durch Teilnahme an Konferenzen, im Unterricht, Kontakte mit Vertrauenslehrer und Kooperationslehrern usw.

Gemeinsam mit der Schulleitung und dem Lehrerkollegium werden Ziele und Aufgaben sowie Schwerpunkte der Arbeit und einzelne Projekte abgesprochen und organisiert.

Kooperation mit Institutionen, Vereinen, offener Jugendarbeit, Kirche und Personen der Stadt

  • Jugendamt
  • Kommunale Jugendhilfe, SopHIE Eppingen
  • Arbeitsamt
  • Hausaufgabenhilfe
  • Ärzte
  • Therapeuten
  • Beratungsstellen
  • Polizei
  • Schulsozialarbeiter der Haupt-, Realschule und des Gymnasiums
  • Vereine
  • ambulante Hilfen (SopHiE Eppingen, JuLe Eppingen, Tagesgruppen)
  • Privatpersonen, die sich für die Jugendhilfe engagieren

Aufgaben, die die Kooperation mit sich bringt:

  • Vernetzung und stadtteilorientierte Arbeit
  • Transport sozialpädagogischer Sichtweisen in die Schule
  • Vermittler zur Lehrkraft
  • Hilfe beim Jugendschutz und der Jugendgerichtshilfe
  • Weiterführung von Erziehungsmaßnahmen
  • Unterstützung des Jugendamtes
  • Öffnung der Schule
  • Informant sein, um Schule transparenter zu machen

 


Kontakt:

Schulstraße 3
75031 Eppingen-Elsenz                                                                
Tel: 07260/9122-13
Fax: 07260/9122-22                                                                    

Rechtliche Grundlagen:

§1 SGB VIII Recht auf Erziehung, Elternverantwortung, Jugendhilfe,
§11 SGB VIII Jugendarbeit,
§§ 13 SGB VIII Jugendsozialarbeit,
§81 SGB VIII Zusammenarbeit mit anderen Stellen